Wir über uns

St. Ursula-Schule Geisenheim - Eine kurze Selbstdarstellung

 

Die St. Ursula-Schule in Geisenheim ist ein staatlich anerkanntes katholisches Gymnasium in Trägerschaft der St. Hildegard Schulgesellschaft des Bistums Limburg.
Wir haben von der 5. bis zur 10. Jahrgangsstufe in der Regel vier Parallelklassen. Einschließlich der Oberstufe (11. - 13. Klasse) besuchen insgesamt etwa 940 Schülerinnen und Schüler die St. Ursula-Schule. Mit über 40% sind die Jungen an der einst reinen Mädchenschule knapp in der Minderheit. Unterrichtet werden alle zusammen von etwa 60 Lehrerinnen und Lehrern. Die vergebenen Abschlüsse decken sich mit dem Angebot der staatlichen Schulen im Land Hessen:

Nach der 9. KlasseHauptschulabschluss
Nach der 10. Klasse/Einführungsphase Oberstufe (G8)Mittlere Reife
Nach der 11. Klasse (G8)
Fachhochschulreife
(schulischer Teil)
Nach der 12. Klasse (G8)
Abitur

Als zusätzliche Finanzierungsquelle erhebt die Schulgesellschaft ein Schulgeld in Höhe von 50 € pro Monat. Bei mehreren Kindern ist eine Staffelung vorgesehen und den fehlenden Fahrtkostenzuschuss für Kinder aus dem oberen Rheingau gleichen wir aus. Bei geringem Einkommen (gegen Nachweis) reduzieren wir das Schulgeld unbürokratisch auf einen geringeren Betrag. Nach erklärtem Willen des Bischofs soll keine Erziehung am fehlenden Schulgeld scheitern. Unser Büro setzt dies gerne und diskret um.

Die Aufnahme der Jungen und Mädchen, die für das Gymnasium qualifiziert sind, erfolgt nach einem persönlichen Gespräch der Eltern mit der Schulleitung. Als katholische Schule erwarten wir von allen, die hier lehren und lernen eine Zustimmung zu den Inhalten und Zielen, die ihre Wurzeln im katholischen Glauben haben. Diese Grundvoraussetzung gilt auch für diejenigen jungen Menschen, die im Rahmen der Kooperation mit anderen Schulen Unterrichtsangebote der St. Ursula-Schule annehmen. 

Mit etwa 25% entspricht der Anteil der evangelischen Christen an der Schule etwa dem in der hiesigen Bevölkerung. Auch Schülerinnen und Schüler anderer Religionsbekenntnisse oder Konfessionslose können aufgenommen werden.
Unsere Aufnahmekapazität beschränkt sich auf etwa 120 Schülerinnen und Schüler. In den vergangenen Jahren überstieg die Nachfrage oftmals unser Angebot.
2004/05 haben wir mit einer fünften Klasse nach dem G8-Modus begonnen. Ab dem Schuljahr 2005/06 durchlaufen alle unsere Eingangsklassen die achtjährige Gymnasialzeit. In unserer Sprachenfolge starten alle in der fünften Klasse mit Englisch als erster Fremdsprache. In der sechsten und/oder achten Klasse kann dann Französisch, Latein oder Italienisch hinzutreten; in der Oberstufe Spanisch. Über die Sprachen und die weiteren Wahlpflichtfächer soll folgende Tabelle Auskunft geben:

1. Fremdsprache Englisch
(ab Klasse 5)
2. Fremdsprache Französisch oder Latein
(ab Klasse 6)
Wahlfächer
(ab Klasse 8)
EnglischFranzösisch (2.)

Latein (2.)
Latein (3.)
Französisch (3.)
Pädagogik
Italienisch (3.)
Informatik
Ernährungslehre
Englischsprachiger
Sachunterricht (bilingual)
Erdkunde
(Diese Angaben entsprechen schon dem künftigen G8-Ablauf. Für die G9 Schülerinnen und Schüler beginnt die zweite Fremdsprache in der 7. Klasse und die Wahlpflichtphase in der 9. Klasse.)

Das Wahlpflichtangebot richtet sich nach der Nachfrage bei den Kurswahlen. In der Oberstufe kann später sogar noch eine dritte oder vierte Fremdsprache hinzu kommen. Aber auch schon in der 5. und 6. Klasse stehen Wahlpflichtkurse auf dem Programm: Chor, Theater, Tanz, Werken und verschiedene Sportarten.
Für alle ergänzen sportliche, handwerkliche oder musische Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag den Pflichtunterricht.
In weiterführenden Arbeitsgruppen können sich Schülerinnen und Schüler vertieft mit der Mathematik beschäftigen, um sich u. a. auf die Teilnahme an Wettbewerben vorzubereiten.
Im Rahmen vielfältiger musikalischer Aktivitäten sollte u. a. unsere Musikklasse hervorgehoben werden. Mit Blas- und Streichinstrumenten, die die SextanerInnen von der Schule leihen können, erlernen sie bei engagierten MusikpädagogInnen in einem erweiterten Musikunterricht ihr Lieblingsinstrument um sich bei Aufführungen ganz einzubringen In der Oberstufe wird das Angebot von Kunst und Musik ab dem Schuljahr 2005/06 durch einen Grundkurs "Darstellendes Spiel" ergänzt

In der Oberstufe steigen wir schon in der Klassenstufe 11 (nach dem gegenwärtigen G9-Modus) in das Kurssystem ein. Am Ende der Klassenstufe 10 werden zwei Orientierungskurse (Vorleistungskurse) gewählt, die in der gesamten 11 zunächst beibehalten und mit höherer Stundenzahl erteilt werden. Die Klasse 11 bleibt aber als Orientierungsphase durchlässig. Erst am Ende der 11 fällt die Entscheidung, welche beiden Fächer als fünfstündige Leistungskurse in der Qualifikationsphase (Stufen 12 und 13) belegt werden. Die staatliche Anerkennung geht einher mit der 1:1-Umsetzung der hessischen Prüfungsrichtlinien in jeder Hinsicht, z. B. auch was das Zentralabitur oder die Vergleichsarbeiten anbelangt.
Unsere SchülerInnen und Schüler absolvieren in der Klasse 11 ein zweiwöchiges Sozial- bzw. Berufspraktikum.
Unser Leistungskursangebot ist bei einer Jahrgangsbreite von etwa 70 - 90 in der Oberstufe vergleichsweise vielfältig. Durch die Zusammenarbeit mit der benachbarten staatlichen Rheingauschule in Fächern wie z. B. Französisch, Physik, Chemie, Kunst und Musik wird es dann noch entscheidend verbreitert.

An einem Samstagvormittag Ende Januar erwartet die Schule die interessierten Grundschulkinder der 4. Klasse und ihre Eltern zum Tag der offenen Tür.
Kontakt zum Elternhaus ist für Schulen immer wichtig. Neben individuell vereinbarten Gesprächsterminen mit Lehrerinnen und Lehrern gibt es jeweils auch im Februar an einem Freitag Nachmittag und dem folgenden Samstag Vormittag unseren Elternsprechtag. Die genauen Daten sind in unserem Kalender (siehe Menü) eingetragen. Ein gleitender Übergang wird durch ständigen Dialog mit den Grundschulen angestrebt. Zum Thema Begabtenförderung arbeiten wir in einer Arbeitsgruppe eng mit Grundschullehrerinnen und -lehrern zusammen. Eine verlässliche Betreuung der Schülerinnen und Schüler ist uns wichtig. Damit die Eltern planen können, garantieren wir für die Sekundarstufe I (5. bis 10. Klasse) Unterricht bis zur 5. Stunde einschließlich, d. h. bis 12:15 Uhr - selbst dann, wenn Kolleginnen oder Kollegen krank sein sollten. Bei längeren Erkrankungen im Kollegium können wir aufgrund kurzer Wege zum Schulträger sehr flexibel reagieren - die viel diskutierte "Unterrichtsgarantie Plus" ist bei uns längst Alltag.
Falls die 6. Stunde unterrichtsfrei ist, gibt es eine kostenlose Beaufsichtigung für die 5. bis 7. Klasse bei Hausaufgaben, Sport und Spiel durch eine Lehrperson bis zum Ende der 6. Stunde (13:00 Uhr).
Seit Beginn des Schuljahres 2002/03 hat auf vielfachen Wunsch unser Halbinternat wieder den Betrieb aufgenommen. Montags bis Donnerstags steht direkt im Anschluss an die 6. Stunde nach gemeinsamem Mittagessen zunächst eine Ruhephase auf dem Programm. Die Kinder der 5. bis 7. Klasse haben danach Gelegenheit, bis gegen 15:45 Uhr ihre Hausaufgaben vollständig und sorgfältig zu erledigen.

Soziales Miteinander und Anleitung zu selbständigem Lernen sind den erfahrenen Pädagoginnen dabei ein besonderes Anliegen. Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf monatlich 150 Euro.
Auch wenn wir selbstverständlich an die staatlichen Rahmenrichtlinien gebunden sind, nutzen wir die Gestaltungsmöglichkeiten, um unser eigenes Profil als katholische Schule zu behaupten. Wertevermittlung steht bei uns hoch im Kurs. Ein vielfältiges religiöses Angebot mit Besinnungs- und Einkehrtagen in der 6., 9. und 12. Klasse, Gottesdiensten und dem Solidaritätstag trägt dazu bei.